WORLDWIDE. Die globalen MOGENSEN Vertriebsteams wachsen zusammen.
Über Jahrzehnte hinweg trug der Name MOGENSEN seinen Ruf über Ländergrenzen hinaus. Hinter dieser einheitlichen Identität verbargen sich jedoch drei eigenständige Unternehmen – jedes mit eigenen Zielen und einem klaren Fokus auf unterschiedliche Märkte. Jede Niederlassung formte seine Produktion und Vertriebsaktivitäten nach den Bedürfnissen seines jeweiligen Heimatmarkts.
In Schweden blieb man dem ursprünglichen Ingenieursgeist Fredrik Mogensens treu und entwickelte konsequent die Kerntechnologie der Sizer weiter. In Deutschland standen Struktur, Dokumentation und maßgeschneiderte Projekte im Mittelpunkt – ganz im Einklang mit den präzisionsorientierten Anforderungen der dortigen Industrien. Spanien hingegen – aus geografischer und wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus stärker auf den Export ausgerichtet – setzte auf Flexibilität, Kostenkontrolle und eine breitere internationale Ausrichtung. Dort entstanden zudem unter der Marke GOSAG auch Dichtetische und Sandwaschanlagen.
Madrid war ursprünglich nur als neutraler Treffpunkt gedacht – mit klarer Agenda und guter Anbindung. Doch eines der schönsten Dinge an menschlicher Zusammenarbeit ist die Fähigkeit, sich selbst positiv zu überraschen. In diesen drei Tagen entstand zwischen den Vertriebs- und Geschäftsleitungsteams aus Spanien, Schweden und Deutschland eine echte Verbindung. Es brauchte keine großen Teambuilding-Reden. Sicher, die gut vorbereiteten Präsentationen halfen, alle auf denselben Stand zu bringen. Doch es waren die kleinen Momente, die gemeinsamen Fragen, der zweite und dritte Kaffee, und die ehrlichen, hilfreichen Gespräche, die das Treffen zu etwas Besonderem machten. Und auch wenn wir über den Charme Madrids scherzten – den wahren Verdienst hatten all jene, die gekommen sind, mitgemacht und das Ganze mit Leben gefüllt haben.
Ein Unternehmen, das seit sieben Jahrzehnten besteht – über Marktveränderungen, Eigentümerwechsel und technologische Umbrüche hinweg –, sammelt mehr als nur Produktwissen. Es entwickelt Gewohnheiten. In all diesen Phasen wurden die Sizer nicht nur auf Leistung, sondern auch auf technologische Weiterentwicklung hin optimiert. Die Teams dahinter – in unterschiedlichen Ländern und Kulturen – lernten, Herausforderungen mit den vorhandenen Mitteln zu meistern. Diese Eigenständigkeit war es, die das Unternehmen widerstandsfähig gemacht hat. Und genau diese erprobte, praktische und beständige Resilienz fand schließlich ihren Weg zur JOEST Gruppe. Nicht als bloßes Zusammenführen von Methoden, sondern als Koordination von Stärken – die Basis für etwas Gemeinsames.
Heute, unter dem Dach der JOEST group, bedeutet der Schritt von gemeinsamem Eigentum zu einem gemeinsamen Mindset, dass man eine neue Sprache finden musste. Eine Sprache mit gemeinsamen Definitionen für Begriffe wie „Effizienz“ in der Trockenklassierung, „Lieferzeit“ über Kontinente hinweg und „Verantwortung“ in allen drei Sprachen. Oder vier, wenn man Englisch mitzählt.
Interne technische und kaufmännische Schulungen rund um das MOGENSEN-Produktportfolio, der Einsatz KI-gestützter Vertriebstools, Vorführungen auf der GSort und praxisnahe Siebversuche im Technikum – all das diente der Übersetzung dessen, was kommt.
Was in diesen drei Tagen besonders deutlich wurde, war eine Art von Vertrauen, wie es nur in Versuchshallen, bei Kaffeepausen oder in unerwarteten, nächtlichen Gesprächen nach einem entspannten Abendessen und WAH-Sitzungen entstehen kann.
In solchen Momenten wurde der Vergleich mit einem Bootcamp greifbar: In anspruchsvollen Situationen gewinnt das Team, das am besten aufeinander abgestimmt ist. Jeder weiß, was er oder sie beitragen kann – und noch wichtiger: was man nicht allein tun muss.
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